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Nachwachsende Rohstoffe

GÜLZOW. Auf immer mehr Äckern Deutschlands werden nachwachsende Rohstoffe zur Energiegewinnung und für die Industrie angebaut. Die Anbaufläche wuchs dieses Jahr auf 2,15 Millionen Hektar - nach 2 Millionen Hektar 2009. Das sind etwa 18 Prozent der gesamten Ackerfläche.

Damit sind nachwachsende Rohstoffe ein bedeutendes Standbein der Landwirtschaft. Bis 2020 könnten bundesweit zwischen 2,5 und 4,0 Millionen Hektar für den Anbau nachwachsender Rohstoffe nutzbar sein. Den größten Zuwachs hat es bei Energiepflanzen für Biogasanlagen, etwa Mais, Getreide und Gräser, gegeben. Sie legten von 530000 auf 650000 Hektar zu. Daneben zählt auch Raps zu den wichtigsten Energiepflanzen. Er wird für Biokraftstoffe verwendet.

 

Aus dem Harz Kurier vom 11. September 2010